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/template/media/country/de.gif Zahnarzt Dr. Seidel RSS
Zahnarzt Dr. Seidel aus Berlin hat sich auf die Zahnbehandlung von Angstpatienten in Vollnarkose sowie hochwertigem Zahnersatz (Implantaten) spezialisiert. Dr. Seidel nimmt Patienten die Angst vor dem Zahnarzt und sorgt durch ästethischen Zahnersatz für schöne Zähne ohne Zahnschmerzen.
zahnarzt   berlin   zahnersatz   implantate   zahnschmerzen   zahnspange
Hinzugefügt am 18.09.2010 - 18:40:42 von volupp
Kategorie: Gesundheit und Medizin RSS-Feed exportieren
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Zahnärztin im Blickpunkt
Gibt es für die selbständige Zahnärztin eine ausgeglichene Balance zwischen Familie - Arbeit und Berufung ? Untersuchungen zeigen , dass das Berufsfeld der Zahnmedizin in der Zukunft wohl eher mehr vom weiblichen Geschlecht ausgeübt wird. Laut einer Untersuchung  des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) erfolgt Deutschlands zahnmedizinische Versorgung ab 2017 zur Mehrheit durch die Zahnärztin und nicht vom männlichen Geschlecht.  Gegenwärtig bewältigt die Zahnärztin und der Zahnarzt laut KZBV-Statistik im Schnitt immer noch 48 Stunden pro Woche in der Praxis, davon 35,2 am Stuhl. Im Rahmen der Studie zur Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030 sagen die Autoren vom IDZ voraus, dass der Frauenanteil bei der Aprobation zur Zahnärztin bis zum Jahr 2030 bis auf 70 Prozent ansteigen wird. Damit ist auch absehbar, dass die Organisationsstruktur der zahnärztlichen Berufsausübung zukünftig stärker durch weibliche Strategien der beruflichen Karriereplanung geprägt sein wird . In der heutigen Zeit bevorzugt die Zahnärztin in Praxis spezifische Fachgebiete wie die Kieferorthopädie(Zahnspange), Kinderzahnheilkunde oder Parodontologie / Prophylaxe. Dagegen wird die Oralchirurgie eher von Zahnärzten als Schwerpunktfach in der Berufsausübung gewählt. Auch der Arbeitsschwerpunkt "Prothetik" (Zahnersatz wie z.B. Kronen, Brücken, Teilprothesen) und auch der Tätigkeitsschwerpunkt "Implantologie" inclusive der Sofortversorgung von Zahnimplantaten in Vollnarkose wird z.Zeit eher von männlichen Kollegen als von einer Zahnärztin ausgeübt. Aber warum ist immer noch das Angestelltenverhältnis als Form der zahnärztlichen Berufsausübung gerade für die Zahnärztin so attraktiv ?  Der Antwortkatalog reicht von "Mehr Zeit für Kinder" über "Mehr Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung" bis hin zu "Mehr Schultern, die die Verantwortung tragen". Unterm Strich scheint die jung aufstrebene Zahnärztin bemüht, mit ihrer  Berufswahl auch einen persönlichen Mehrwert zu erreichen. Dass die daraus resultierende Doppelbelastung bei der Zahnärztin bis 45 Jahre besonders stark gewichtet, ist ein Ergebnis der vom IDZ durchgeführten ANFO-Z- Studie. Micheelis: "Der Spagat zwischen Familie und Beruf, den die berufstätige Zahnärztin im jüngeren Alter nicht selten managen müssen, drückt sich in den Zahlen deutlich aus." Mit zunehmendem Alter sinke dann der von den Zahnärztinnen empfundene Grad der Belastung wieder ab. Entsprechend steigt dann auch die Bereitschaft, sich dann später niederzulassen.Quelle: zm 101, Nr. 24 2011 mehr... >
09.01.2012 - 10:04:33
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Schlechte Zähne und Küssen ?
Küssen gehört zum Sex und ist wohl einer der schönsten intimen Erlebnisse. So ist in der westlichen Kultur der Kuss meist auch Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Für Frauen bedeutet Küssen vor allem Bindung - Männer wollen damit in erster Linie verführen. Küssen kann nicht nur liebevoll und sexuell anregend wirken, sondern soll auch aus medizinischer Sicht gesundheitsfördernd sein. So sollen bei diesem Austausch intimer Zärtlichkeiten das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem positiv stimuliert werden. Je nach Kussintensität werden über 30 Gesichtsmuskeln bewegt. Doch wie sieht es beim Küssen aus, wenn ein Partner über schlechte Zähne verfügt. Beeinträchtigt das die Qualität des Küssen ? Ein unangenehmer Mundgeruch und ein fauliger Geschmack im Mund fördert mit Sicherheit nicht die Stimulanz und einen guten Geschmack beim Küssen. Schlechte Zähne entstehen meist durch Karies. Wurzelreste, zerstörte Zähne und Parodontose vermitteln keinen guten Gesundheitseindruck aus dem Mundraum. Unschöne Zahnlücken, lockere Zähne mit Zahnfleischschwund und Zahnstein verstärken oft das Erscheinungsbild "Schlechte Zähne". Aber auch schlechter Zahnersatz in Form von Totalprothesen, Teilprothesen oder lockeren Zahnbrücken sind beim Küssen sicherlich nicht hilfreich. Was tun ,wenn der Kuss-Partner eine schlechte, poröse Kunststoffprothese oder eine abstehende Zahnklammer im Mundraum ertastet ?  Unter schlecht sitzendem Zahnersatz werden außerdem häufig Pilzansammlungen beobachtet. Vorerst kann diszipliniertes Zähneputzen, gesunde Ernährung und eine regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt helfen, langfristig schlechte Zähne zu vermeiden. Für den schlechten Geschmack zwischendurch haben sich hervorragend Mundspüllösungen bewährt. Die Anwendung von Zahnseide für die Zahnzwischenräume vermindert das Auftreten von Zahnfleischentzündungen mit Spätfolge einer Parodontose. Beim Zahnersatz Senioren ist eine regelmäßige Prothesenreinigung wichtig für die Vorbeugung von Mundschleimhauterkrankungen. Hierbei darf man nicht vergessen, dass beim Küssen Speichel inclusive Bakterien des Partners ausgetauscht werden. Während des Küssen sollen mehr als 278 Bakterien-Kolonien ausgetauscht werden ! Besonders agressive Bakterien finden sich bei der Verursachung von Parodontose und Karies. Zahnfehlstellungen (Zahnengstand) und verfärbte Zähne können diese Effekte noch potenzieren. Durch schlechte Zähne werden diese Bakterienkulturen oft noch stark vermehrt, vom schlechten optischen Eindruck mal abgesehen. Eine stark bakteriell besiedelte Mundschleimhaut ist so oft auch Eintrittspforte von viralen (Herpes, Hepatitis) oder agressiven Pilzerkrankungen. Auch Krebserkrankungen wurden nach häufigem Oralsex schon wissenschaftlich dokumentiert.  Schöne Zähne mit einer frischen Ausstrahlung(weiße Zähne) sind mit Sicherheit  sexy und positiv für das Küssen. Minimalinvasive, optische Verschönerungen an der Zahnhartsubstanz lassen sich oft im Frontzahnbereich durch Veneers und Lumineers erreichen. Schlechte Zähne sind dagegen meist ein Fall für eine Gesamtsanierung beim Zahnarzt. Durch schlechte Zähne darf sich kein negativer Kreislauf mit Angst vor dem Zahnarzt entwickeln. Eine kompetente, fachzahnärztliche Zahnsanierung mit Entfernung von zerstörten Zähnen(Zahnextraktion), Implantation neuer Zähne sowie Wiederherstellung der erkrankten Zahnsubstanz durch Zahnkronen und Zahnbrücken können in einer Sitzung mit Vollnarkose oder im Tiefschlaf dieses Problem "Schlechte Zähne" schnell und ohne Stress vergessen lassen.        mehr... >
22.11.2011 - 12:24:45
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Parodontal Operation - neue Aspekte
Die Regeneration des gesamten  Zahnhalteapparates ist eines der primären Ziele innerhalb der Parodontal Operation. Der parodontale Halteapparat ist ein komplexes System, das aus Wurzelzement, parodontalem Ligament und Alveolarknochen besteht. Alle diese Gewebe sind nicht nur eine funktionielle Einheit, sondern auch eine Entwicklungseinheit der Zahnbildung. Eine Möglichkeit, die parodontale Regeneration zu fördern, ist demnach der Versuch, die an der ursprünglichen Zahnentwicklung und insbesondere an der Entwicklung der Wurzel und der Stützgewebe beteiligten biologischen Prozesse nachzuahmen. In der Vergangenheit wurden simultan bei der Parodontal Operation primär zwei Behandlungsverfahren angewandt, um eine Ausheilung parodontaler Gewebe zu erreichen. Bei diesen mechanisch unterstützenden Verfahren der Parodontal Operation wurden zum ersten der chirurgisch freigelegte und gesäuberte parodontale Defekt mit einem Transplantatmaterial(Knochenersatz) gefüllt, bevor die Weichgewebslappen verschlossen werden. Die zweite Behandlungsstrategie in der Parodontaltherapie besteht in der Isolierung des parodontalen Defektes mit einer physikalischen Barriere(Membran). Die meist resorbierbare Membran verhindert, dass Zahnfleisch in Kontakt mit der gereinigten Wurzeloberfläche des Zahnes kommt und erlaubt somit zum Teil eine selektive Neubesiedelung des um die Zahnwurzel geschaffenen Raumes durch Gewebe, die das Potenzial zur Bildung von neuem Attachment und Knochen haben. Vor einer Parodontal Operation gibt es eine Reihe von Entscheidungskriterien, die zur Auswahl dieser Therapie führen: Für die Erstellung eines geeigneten Behandlungsplans zur Parodontosebehandlung ist die Diagnose einer parodontalen Erkrankung erforderlich Die Infektionskontrolle bzw. Beseitigung(Zahnstein, Prophylaxe, professionielle Zahnreinigung) ist entscheidender Bestandteil im Vorfeld einer Parodontal Operation Wahl zwischen einer resektiven chirurgischen Technik oder einer regenerativen Technik Nur wenn der zukünftige Erfolgsgrad der fallbezogenen Therapie richtig beurteilt wurde, kann die Methode (Parodontal Operation) zur Beseitigung der durch die Erkrankung verursachten anatomischen Defekte bestimmt werden  Motivation und Ausübung der langfristig richtigen Mundpflege durch den Patienten Generell hat die Betrachtungsweise zur Indikation "Parodontal Operation" einen Trendwandel vollzogen. Nach erfiolgreicher Vorbehandlung und Reevualation des Zahnfleisch-Knochenkomplexes werden nur sehr tiefe und gut begrenzte Knochen-Zahnfleischtaschen dieser Therapiemethode zugeführt. So hat die konventionielle Vorghensweise in letzter Zeit nach Resektion von Knochen und Entfernung von entzündlichem Zahnfleischgewebe oft zu einer tieferen Verlagerung des Zahnfleischrandes (rote Ästhetik) geführt. Unnatürlich lange Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen(empfindliche Zähne) führten oft auch zu ästhetischen Einbußen, besonders im Frontzahngebiet. Die spätere Korrektur mit Zahnersatz(Zahnkronen) kann durch das erhebliche Einkürzen der klinischen Krone des Zahnes oft eine Wurzelbehandlung erforderlich machen. Eine Parodontal Operation wird generell in Lokalanästhesie durchgeführt. Zuvor sollte die zu anästhesierenden Gebiete mit einer Oberflächenanästhesie betäubt werden. Bei Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt empfiehlt sich auf jeden Fall der Eingriff im Tiefschlaf(Sedierung). Sodann ist bei jeder Art von Parodontal Operation wichtig, die erkrankte Wurzeloberfläche für ein gesundes Parodont verträglich zu machen. Der chirugische Eingriff beinhaltet die mikrochirurgische Bildung eines Zugangslappens, wobei das Zahnfleisch unter Sicht des Zahnarztes aufgeklappt wird und dann die Reinigung der erkrankten Wurzeloberfläche und des Knochendefektes erfolgt. Darüber hinaus erleichtert eine Demineralisierung der Wurzeloberfläche die spätere Attachment-Regeneration. Die Applaikation von Schmel-Matrix-Proteinen(Emdogain) in den Defekt mit dem Ziel einer späteren Rgeneration von Zement und parodontalem Ligament hat sich hervorragend bei der Parodontal Operation bewährt. Obwohl Parodontalverbände oft nach einer Parodontal Operation verwendet werden, sind sie oft nicht unbedingt notwendig, außer wenn eine Verbesserung der Wunstabilität erforderlich ist. Zahnschmerzen sind in der Wundheilungsphase eher seltener zu beobachten. Die postoperative Gabe eines Antibiotikums zur Vermeidung von Entzündungen wird nach einer Parodontal Operation als obligat betrachtet. Eine postoperatives Nachsorge- und Erhaltungsprogramm sollte auf die Infektionskontrolle und Wundstabilität in den ersten 6-8 Wochen der Heilungsphase ausgerichtet sein. Während dieser Zeit nach einer Parodontal Operation sollte der Patient täglich Chlorhexidin-Mundspülungen anwenden sowie das Kauen im Operationsgebiet vermeiden. Der behandelnde Zahnarzt sollte in jedem Fall die supragingivale Plaquekontrolle übernehmen und alle zwei Wochen unterstützend eine professionielle Zahnreinigung vornehmen. mehr... >
18.11.2011 - 10:26:01
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Parodontal Regeneration knöcherner Defekte
Hauptziel der Parodontal Regeneration beim Zahnarzt ist die Wiederherstellung des gesamten Zahnhalteapparates. Bekanntlich führt Parodontose zu einem Knochenverlust am Zahn. Hierbei kann es zu ein-bis mehrwandigen knöchernen Defekten kommen. In der Endstufe einer solchen chronischen Entzündung kommt es meist zu einer Zahnlockerung bishin zum unvermeidbaren Zahnverlust. Im Vorfeld einer Parodontal Regeneration beim Zahnarzt wird zunächst versucht durch eine professionielle Zahnreinigung und Prophylaxe die Entzündung am Zahnhalteapparat stark zu reduzieren. Diese nichtinvasiven, präoperativen Maßnahmen führen später zu einer geringeren intraoperativen Blutung und später zu einer besseren Wundheilung nach einer Zahnfleischoperation. Auch die antiinfektiöse Therapie mit Einstellung einer suffizienten Mundhygiene steht stets am Beginn einer parodontalen Therapie. Eine Vielzahl verschiedener Therapieverfahren und Materialien wurden bis dato bei der Parodontal Regeneration eingesetzt. Hierzu zählen die gesteuerte Geweberegeneration mit Hilfe zellokklusiver Membranen, die Anwendung biologisch aktiver Substanzen(Emdogain) und die adjuvante Anwendung von Knochenersatzmaterial. Up to date wird eine Parodontal Regeneration sowohl mit der gesteuerten Knochenregeneration als auch durch die Augmentation von Schmelz-Matrix-Proteinen erzielt. Mit der  alleinigen Applikation  von Knochenersatzmaterialien wurde bislang keine Parodontal Regeneration operativ erreicht. Durch die Anatomie der knöchernen Defekte und dem semipermeablen Verschluß des Zahnfleisches kommt es oft zum Verlust der eingebrachten Knochenersatzpartikel. Die Schlüsselfunktion von Ersatzmaterialien liegt zur Zeit in der Stabilisierung des Blutkoagulums und der Verhinderung eines Lappenkollapses. Dies gilt auch für ambulante Operationen wie die Weisheitszahnentfernung oder Wurzelspitzenresektion in der Oralchirurgie. Das Ausmaß der Parodontal Regeneration bei der Parodontitistherapie ist von einer stabilen Adhärenz des Blutkoagulums auf der gereinigten Wurzeloberfläche und dem unter dem Zahnfleischlappen befindlichen Freiraum abhängig. Bei einfachen Knochendefekten kann durch eine einfache Lappenoperation und dem alleinigen Einsatz von Schmelz-Matrix-Proteinen eine sehr gute Parodontal Regeneration erreicht werden. Auch hier gilt die Faustregel - je größer der Knochendefekt am Zahnhalteapparat - umso so geringer sind die Erfolgsaussichten in der Parodontal Regeneration. Bei sehr ausgedehnten Knochendefekten wird eine Kombination von Schmelz-Matrix-Proteinen mit raumerhaltenden Füllungsmaterialien zur Stabilisierung der Wunde empfohlen. Optimal für eine Parodontal Regeneration beim Zahnarzt wäre ein biologisch resorbierbares Füllmaterial mit einer kleinen Partikelgröße, fließfähiger Konsistenz beim Einbringen und sofortiger Erstarrung im Knochendefekt nach Beendigung der Operation bzw. Lappenverschluß. Nachwievor ist die postoperative Stabilisierung des Blutkoagulums und der parodontalen Wunde mit der Gabe eines Antibiotikums ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Parodontal Regeneration beim Zahnarzt. mehr... >
15.11.2011 - 09:01:03
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Der Risikopatient in der zahnärztlichen Praxis
Die heutige Zahnmedizin unterscheidet sich nicht nur in den Behandlungstechniken und Verfahren(CAD/CAM), sondern auch in der Zusammensetzung des Patientengutes wesentlich von der vor zehn oder zwanzig Jahren praktizierten. Ergebnisse des medizinischen Fortschrittes in der Medizin und eine damit verbundende höhere Lebenserwartung in der Bevölkerung lässt die Zahl der Patienten , welche den Zahnarzt mit chronischen Leiden(Risikopatient) aufsuchen steigen. In diesem Sinne ist von großer Bedeutung, dass das zahnärztliche Behandlungspersonal über zusätzliche Erkrankungen außerhalb des Mundraumes adäquat informiert ist. Grundlage der richtigen Analyse des Risikos bildet die sorgfältige Anamnese, die es erlaubt, den Risikopatient in eine bestimmte Gruppe einzuordnen. Der typische Risikopatient ist idR mit folgenden Erkrankungen und Umständen unterwegs: kardiovaskuläre Erkrankungen(z.B. Herzerkrankung, Angina pectoris, Bluthochdruck, Angina pectoris) Atemwegserkrankungen Infektionserkrankungen(z.B. HIV) Leber-und Nierenerkrankungen(z.B. Hepatitis) Allergien Stoffwechselerkrankungen(z.B:Diabetes mellitus) Schwangerschaft / Stillzeit hämorrhagische Diathesen Bei älteren Patienten , bei denen auch am häufigsten eine zahnärztliche Reabilitation(Zahnersatz Senioren) durchgeführt wird, ist eine umfangreiche Medikamenteneinnahme zu beachten. Typische Beispiele für Medikamente beim Risikopatient in der Zahnarztpraxis sind sogen. Blutverdünner(Antikoagulanzien) und Bisphosphonate. Um das weitere Behandlungsrisiko genau einschätzen zu können sind gerade bei der Behandlung in Vollnarkose oder auch im Tiefschlaf noch weitere Informationen und Befunde notwendig(z.B. aktueller Gerinnungsstatus, Blutzucker, EKG, Lungenfunktion) oder die Einschätzung durch den Hausarzt oder den behandelnden Internisten. Nach der Einschätzung des Risikopatient-en im Zusammenhang mit einer geplanten zahnärztlichen Behandlung (z.B. Zahnfüllung / Karies) oder einer ambulanten Operation beim Oralchirurgen(z.B. Wurzelspitzenresektion, Weisheitszahnentfernung, Implantation) resultiert ein umfangreicher interdisziplinärer Fragenkatalog, um nur einige daraus zu benennen: Wie überwache ich die Vitalparameter bei der Zahnbehandlung(z.B. Pulsoximeter) ? Welches Betäubungsmittel spritze ich ? - mit oder ohne Vasokonstriktor ? In welchen Fällen kann das blutverdünnende Medikament abgesetzt werden ? Welche Blutstillungsmaßnahmen sollten prophylaktisch durchgeführt werden ? Wie behandle ich einen Patienten mit Diabetes - brauch ich eine Antibiotikaprophylaxe ? Diesen Fragenkatalog kann man je nach Grunderkrangung beim Risikopatient-en beliebig fortführen. Für eine Absicherung einer länger andauernden Zahnbehandlung sollte in jedem Fall ein Pulsoximeter(Messung von Puls, Sauerstoffsättigung und Blutdruck) als vorgeschriebener zahnärztlicher Standard eingeführt werden, damit ein sicheres Behandlungsziel erreicht werden kann. Zudem ist bei vielen Patienten eine ernsthafte Grunderkrankung nicht bekannt, sodass eine Kontrolle der Vitalparameter der zahnärztlichen Sorgfaltspflicht in jedem Fall entsprechen sollte. mehr... >
08.11.2011 - 09:06:39
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Implantatprophylaxe leicht gemacht
Die Zahnimplantologie ist in der modernen Versorgung beim Zahnarzt  von der Einzelzahnlücke bis zum zahnlosen Kiefer nicht mehr wegzudenken. Für den langfristigen Implantaterfolg ist zuerst die Osseointegration, später eine ausgewogene Implantatbelastung und vorallem Prophylaxe notwendig. Implantatverlust entsteht meist durch entzündliche Veränderungen des Hart- und Weichgewebes wie Mukositis und Periimplantitis. Immerhin erkranken in Deutschland 45-60 Prozent der Erwachsenen an Parodontose und 95 Prozent leiden an verschiedenen Formen einer Zahnfleischentzündung ! Ab dem 40. Lebensjahr gehen sogar mehr Zähne an Parodontitis verloren als durch Karies. Jede zwanzigste Neuversorgung beim Zahnersatz wird mittlerweile durch Implantatsuprakonstruktionen(Implantatkronen, Implantatbrücken) realisiert - Tendenz steigend. So ist das Marktpotenzial wird bei rund 13 Millionen Zahnextraktionen jährlich und ca 1 Million Zahnimplantate längst noch nicht ausgeschöpft. Für einen langfristigen Implantaterhalt ist die Implantatprophylaxe, welche in einem gut organisierten Recall eingebunden sein sollte jedoch zwingend notwendig. Worin besteht jetzt der Unterschied zwischen Zahn- und Implantatprophylaxe ? Zur Optimierung der Implantateinheilung wird die Implantatoberfläche durch Anätzung, Sandstrahlung oder auch verschiedene Beschichtungen angeraut und somit vergrößert. Im Gegensatz zum natürlichen Zahn verfügt der Implantatkörper nicht über eine glatte Wurzeloberfläche und stellt somit bei der Entfernung des Biofilmes bei der Implantatprophylaxe andere Bedingungen als beim natürlichen Zahn dar. Verstärkte Plaqueablagerungen zeigen sich vor allem an schwer zugänglichen Arealen der Implantatsuprastruktur. Zur Entfernung von Plaque werden bei Implantaten grundsätzlich Küretten aus Kunststoff, Titan oder Teflon verwendet. Aber auch eine elegante Lösung für die Implantatprophylaxe per Schall bietet die Firma Komet im Rahmen der sogen. SonisLine.  Dank des Polymermaterial an der Arbeitsspitze kommt es nicht zu Verletzungen an den Zahnimplantaten. Unter den Pulver-Wasserstrahl-Geräten findet in der Implantatprophylaxe derzeit vornehmlich Clinpro Prophy Powder von 3M ESpe im Vergleich zu herkömmlichen Natriumbicarbonat-Pulvern wie beim Air Flow Verwendung. Niedrig abrasive Polierpasten wie beispielsweise von Ivoclar und Kerr gewährleisten eine schonende Politur. Eine abschließende Flouridierung des Restzahngebisses sowie die Anwendung von Schutzlack am Übergang Implantatpfosten-Suprakonstruktion zur Keimreduktion runden eine professionielle Implantatprophylaxe ab. So bietet z.B. der Schutzlack Cervitec Plus von Ivoclar eine Depotwirkung von ca 3 Monaten. Die abschließende Full-Mouth-Desinfektion, die professionielle Zahnreinigung des restlichen Gebisses mit zusätzlicher Zungenreinigung, Kontrolle der Schleimhäute auf mögliche Veränderungen sowie begleitende Aufklärungs- und Motivationsgespräche sind eine Selbstverständlichkeit. In der häuslichen Implantatprophylaxe kommen spezielle Bürsten, Spezialflosse und Interdentalbürstchen zum Einsatz..  Zum Schutz der Implantatoberflächen ist bei Interdentalbürstchen darauf zu achten, dass die Drähte mit einem Kunststoffmaterial ummantelt sind. Eine desinfizierende Mundspüllösung sollte generell die Implantatprophylaxe in der häuslichen Pflege unterstützen. Somit beugt eine systematische Implantatprophylaxe kombiniert mit einer guten häuslichen Mundhygiene, die in der Zahnarztpraxis regelmäßig in einem Recall kontrolliert wird, der Implantatentzündung und einem evtl. Implantatverlust vor. Quelle: Dental Magazin 1 2011; 29(5)   mehr... >
01.11.2011 - 15:35:58
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Knochenschwund und Implantattherapie ?
An Knochenschwund(Osteoporose) leidende Patienten können mit Komplikationen bei der Zahnbehandlung und auch Implantatherapie rechnen. Darauf weist jetzt der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) hin. Die Medikamente der Betroffenen können den Knochenstoffwechsel verlangsamen und so die Einheilung von Zahnimplantaten behindern.Das der Patient überhaupt an einem Knochenschwund leiden könnte, werde häufig erst bei der zahnärztlichen Untersuchung vor einer Implantation festgestellt, informiert der BDIZ EDI anlässlich des Welt-Osteoporosetages am 20. Oktober. Die Osseointegration von Zahnimplantaten, die als künstliche Wurzel im Knochen heute häufig den Zahnersatz (Implantatkronen, Implantatbrücken, Implantatprothese) tragen, sei abhängig vom Gesundheitszustand des Patienten. "Vor der Implantation ist schon bei dem geringsten Zweifel eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt notwendig", so Christian Berger, Präsident des BDIZ EDI.Als wirksame Medikamente werden Bisphosphonate seit mehr als 20 Jahren erfolgreich bei Knochentumoren, Kalziumüberschusssyndrom, Morbus Paget, aber auch bei anderen Knochenerkrankungen mit Knochenschwund eingesetzt, heißt es. Viele wissenschaftliche Studien belegen, dass hohe Dosen von Bisphosphonaten bei der Behandlung von Tumoren und Knochenschwund  zu Osteonekrose (Absterben von Knochenzellen) führen. Der medikamentös verlangsamte Knochenstoffwechsel kann auch die Implantateinheilung(Osseointegration) deutlich behindern. "Nicht immer ist den Patienten bewusst, ob sie solche Medikamente erhalten oder erhalten haben, weil diese Arzneimittel oft intravenös verabreicht werden", sagt Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer, Vorstandsmitglied im BDIZ EDI. Der negative Effekt auf den Knochen sei bei Einnahme oraler Medikamente wesentlich geringer als bei intravenöser Gabe. Auch lange nach dem Absetzen der Medikamente könne der für die Knochenheilung schädliche Einfluss der Bisphosphonate noch nachwirken."Der BDIZ EDI stellt empfiehlt für die weitere interdisziplinäre Betreuung dieser Patienten, zunächst in der allgemeinen Gesundheit-Ernährung darauf hinzuwirken, dass Gewohnheiten in der Ernährung und Mundhygienemaßnahmen(Prophylaxe) so verändert werden, dass chronische Belastungen reduziert werden. Zu dieser Risikominimierung gehört genauso die Entfernung von Zahnstein und die banale Prothesenreinigung.  Der interdisziplinär handelnde Zahnarzt muss außerdem in diesem Zusammenhang weitere Risikofaktoren, wie Entzündungen an der Zahnwurzel (durch Wurzelspitzenresektion, Wurzelbehandlung), retinierte Weisheitszähne oder eine Parodontose sofort behandeln, um Beeinträchtigungen der Allgemeingesundheit durch Entzündungen im Mundbereich nicht entstehen zu lassen.Risikominimierung ermöglicht erfolgreiche Implantattherapie Besonderes Augenmerk glit  jedoch bei der Therapie mit Erkrankungen durch  Knochenschwund. Hier wurden in den letzten Jahren durch die Anwendung der Bisphosphonate zahlreiche Kiefernekrosen mit Zahnfleischschwund beobachtet . Wissenschaftlich abgesichert sei, dass das Risiko einer Bisphosphonatnekrose bei der Therapie von Krebserkrankungen im hochdosierten Bereich bei etwa zehn Prozent der Fälle liegt. Anders bei der Knochenschwund-Therapie:  Hier würden sog. niederpotente Präparate verabreicht, heißt es in der Mitteilung, die eine deutlich geringere Prävalenz (Häufigkeit) von Komplikationen im Kieferbereich zeigen.Bei allen Patienten, die eine intravenöse oder orale Medikation für den Knochenschwund mit Bisphosphonaten erhalten (haben)soll in Zukunft ein genaues Risikoprofil erstellt werden, um schwere Komplikationen wie eine Periimplantitis oder gar Implantatverlust zu vermeiden. Wenn man das Risikoprofil berücksichtigt, könne eine erfolgreiche Implantattherapie auch bei Patienten mit Knochenschwund erfolgen, welche eine Bisphosphonattherapie durchlaufen. Quelle: ZM-online 20.10.2011 mehr... >
20.10.2011 - 11:12:01
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Schlafspritze beim Zahnarzt
Die Angst vor dem Zahnarzt ist ein weit verbreitetes Phänomen. Doch auf welche Art und Weise kann eine Zahnbehandlung für unsere Patienten stressfrei und vor allem schonend durchgeführt werden ? Patienten mit starken Ängsten oder Phobien können vor einer zahnärztlichen Behandlung von einer sogen. Sedierung oder Tiefschlafbehandlung profitieren. Sehr oft wird eine effiziente und systematische Komplettsanierung beim Zahnarzt erst durch die Schlafspritze oder gar Vollnarkosebehandlung ermöglicht. Auch für den behandelnden Zahnarzt kann dies eine stressfreie Behandlung mit einem deutlich verbesserten Focus auf die Qualität und Sorgfalt einer Zahnbehandlung bedeuten. So müssen auch keine Kompromissbehandlungen mit Abruchcharakter wie im Notdienst mehr durchgeführt werden. Im Vergleich zur Vollnarkose kann mit weitaus weniger Aufwand der Angstpatient und auch der Behinderte höchst zufriedenstellend fachgerecht behandelt werden. In Deutschland wird die Zahnbehandlung mit der intravenösen Schlafspritze nur von wenigen Zahnärzten selbstständig und professioniell durchgeführt. Eine langjährige Ausbildung in der Notfallmedizin und Oralchirurgie ist notwendig, um ein solch interdisziplinäres Behandlungsspektrum zum Wohle der Patienten anwenden zu können. Die intravenöse Behandlung mit Midazolam(Dormicum) gibt der Schlafspritze den eindeutigen Vorrang der Behandlung innerhalb der Zahnmedizin gegenüber der Vollnarkose, Lachgasbehandlung oder gar Hypnose. Auf der anderen Seite kann aber eine zahnärztliche Behandlung mit der Schlafspritze auch erschwert sein. Durch die herabgesetzten Reflexe des Patienten kann es vermehrt zum Verschlucken, Husten oder Aspiration kommen, eine Unruhe durch paradoxe Reaktionen kann u.U. aufkommen. Die Wirkungsdauer einer Schlafspritze mit Midazolam richtet sich nach der Plasmahalbwertszeit des Medikamentes und beträgt ca 1,5 -2 Stunden. Midazolam gehört zu der Gruppe der Benzodiazepine und führt im zentralen Nervensystem zur Beruhigung, Schlaf, Senkung des Muskeltonus und der Ruhe. Außerdem wirkt es zudem anxiolytisch und antikonvulsiv und verursacht eine antero-und retrograde Amnesie. Die Behandlung von akuten Zahnschmerzen sollte bei entsprechender Indikationsstellung mit der Schlafspritze durchgeführt werden, da die Wirkung des Lokalanästhetikums oft aufgrund einer Entzündung z.Teil nicht ausreichend genug ist, um eine schmerzfreie Behandlung bis zu ihrem Ende durchführen zu können. Bei ambulanten Operationen(Weisheitszahnentfernung, Wurzelspitzenresektion, Implantation, Sofortbelastung von Zahnimplantaten) hat sich die intravenöse Anwendung der Schlafspritze zur Traumschlafbehandlung hervorragend bewährt . In den Richtlinien zur Behandlung mit der Schlafspitze("Analgosedierung für diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Erwachsenen") von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin(DGAI) sind die Vorgaben für den Umgang mit Sedativa durch einen Nicht-Anästhesisten (Zahnarzt) klar umrissen: Hier wird das Ausmaß der Sedierung(Stadium), das Risikoprofil des Patienten und die räumliche, apparative sowie personelle Austattung beachtet. Speziell die moderate Behandlung mit der Schlafspritze(Conscious Sedation) mit einer gezielten Resonanz auf verbale oder taktile Reize bei spontaner und unabhängiger Atmung ist ohne das "Stand by" des Vollnarkosearztes erlaubt. Hierbei ist eine ständige Überwachung des Patienten mit einem Pulsoximeter(Puls, Sauerstoffsättigung) und der Kapnografie(CO2-Gehalt in der Ausatemluft) obligat. Auch eine Überprüfung des Blutdruckes und der anschließende Ausdruck aller Vitalparameter bzw. deren Dokumentation sind bei der Zahnbehandlung mit der Schlafspritze üblich. Das Risikoprofil des Patienten zur Einschätzung der Komplikationsgefahr bei der Sanierung mit der Schlafspritze ist erforderlich um mögliche Zwischenfälle zu vermeiden. Hierbei sollte der Zahnarzt eine Einteilung in Risiko-Patient und Nicht-Risiko-Patient treffen. Eine klare Kontraindikation für die intravenöse Behandlung mit der Schlafspritze sind bestehende Allergien gegen Benzodiazepine, krankhafte Muskelschwäche, chronische Atemwegserkrankungen, schwere Leber-oder Nierenfunktionsstörungen und auch die Schwangerschaft. Auf die Traumschlafbehandlung sehr alter Patienten(über 80 Jahre) sollte in der Zahnarztpraxis ohne Beisein eines Anästhesisten generell verzichtet werden. mehr... >
22.09.2011 - 10:17:18
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